ANTIMICROBIAL STEWARDSHIP (AMS)

 

 

 

Die Österreichische Gesellschaft für Antimikrobielle Chemotherapie (ÖGACH) bietet praxisorientierte Ausbildungen im Bereich Antimicrobial Stewardship an.


Bitte bei Ihrem gewünschten Kurs einfach anmelden!
Wir freuen uns auf einen interessanten Fachaustausch.

 

 

Unsere Kurse wurden von den Teilnehmern
durchschnittlich mit Note 1,4 bewertet

Informationen folgen

 

AMS ICU

 

Präsenzveranstaltung:

01. - 02.10.2026

 

Ort, Programm und Anmeldelink folgen

 

AMS OST

 

16. - 18.06.2026

Krankenhaus Oberpullendorf

 

Programm und Anmeldelink folgen

 

AMS Summerschool

 

Präsenzveranstaltung

31.08. - 04.09.2026

PMU Salzburg

 

Programm und Anmeldelink folgen

 

Winterschool Salzburg

 

19. - 20. Februar 2026

PMU Salzburg, Haus A, Hörsaal 2 (1. OG)

Die Veranstaltung ist mit 14 DFP Punkten akkreditiert

 

 

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Inhalte Donnerstag, 19.02.2026TitelReferentInempfehlen
08.45 - 09.00 Begrüßung Eva Past, Jan Marco Kern  
09.00 - 09.45 Warum Antimicrobial Stewardship Eva Past  
09.45 - 10.30 Mikrobiologische Diagnostik Markus Wallner  
10.30 - 11.00 Pause    
11.00 - 11.45 Klinische Anwendung des Antibiogramms Jan Marco Kern  
11.45 - 12.30 Die Wahl des „richtigen“ Antibiotikums Jan Marco Kern  
12.30 - 13.30 Mittagspause    
13.30 - 14.15 Harnwegsinfektionen Lamiss Mejdoubi  
14.15 - 15.00 Antiinfektiva auf der Notaufnahme NN  
15.00 - 15.30 Pause    
15.30 - 16.15 Atemwegsinfektionen NN  
16.15 - 17.00 Infektionen des Bauchraums Philipp Schredl  
Inhalte Freitag, 20.02.2026      
09.00 - 09.45 Perioperative Prophylaxe NN  
09.45 - 10.30 Bakteriämie/ Fungämie Lisa Walter  
10.30 - 11.00 Pause    
11.00 - 12.30 Neben- und Wechselwirkungen von Antiinfektiva Eva Past  
12.30 - 13.30 Mittagspause    
13.30 - 14.15 Haut-Weichteilinfektionen Agnes Wechsler-Fördös  
14.15 - 15.00 Therapieoptionen bei multiresistenten Erregern Agnes Wechsler-Fördös  

 

Symposium

 

26. - 27. Februar 2026

Flemings Hotel Wien Stadthalle

 

 

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ZeitInhalte Donnerstag, 26. Februar 2026ReferentIn
30 min Vortrag inkl. Diskussion Moderation Birgit Willinger  
10:30 - 11:00 Neutropenes Fieber bei onkologischen und hämato-onkologischen Patient:innen – Teil 1: mikrobielles Spektrum, Einsatz und Wertigkeit der schnellen Diagnostik bei hämato-onkologischen Patient:innen Rainer Hartl/Linz  
11:00 - 11:30 Auswirkungen antimikrobieller Vortherapie auf GvHD-Risiko und Erfolg von KMT Ludwig Traby/Wien  
11:30 - 12:00 Neutropenes Fieber bei onkologischen und hämato-onkologischen Patient:innen – Teil 2: Rationale und Evidenz der Empirischen Therapie Matthias Vossen/Wien  
12:00 - 13:00 Mittagspause    
13:00 - 13:30 Infektiologische Komplikationen von CAR-T-Zell Therapie Selma Tobudic/Wien  
13:30 - 14:00 MDR Pseudomonas – welche Therapie für welche Patient:innen Helmut Salzer/Linz  
14:00 - 14:30 „VRE! – Vancomycin-resistente Enterokokken 2026“ Elisabeth Presterl/Wien  
14:30 - 15:00 Kaffeepause    
15:00 - 15:30 Antimicrobial Stewardship auf hämato-onkologischen Abteilungen Christian Bahrs/Wien  
15:30 - 16:00 Impfungen bei hämato-onkologischen Patient:innen zur Infektionsprophylaxe NN  
16:00 - 16:30 Diskussion und Zusammenfassung    
Ab 18:00 Get-together mit gemeinsamem Abendessen    
ZeitInhalte Freitag, 27. Februar 2026ReferentIn
30 min Vortrag inkl. Diskussion Moderation Birgit Willinger  
09:00 - 09:30 Epidemiologie von Pilzinfektionen bei hämato-onkologischen Patient:innen Cornelia Lass-Flörl/Innsbruck  
09:30 - 10:00 Diagnostische Aspekte bei invasiven Pilzinfektionen Birgit Willinger/Wien  
10:00 - 10:30 Klinische Aspekte invasiver Pilzinfektionen bei hämato-onkologischen Patient:innen Martin Hönigl/Graz  
10:30 - 11:00 Kaffeepause    
11:00 - 11:30 Neue Antimykotika für hämato-onkologische Patient:innen Robert Krause/Graz  
11:30 - 12:00 Der Stellenwert von Azolen bei hämatologisch-onkologischen Patient:innen: Prophylaxe vs. Therapie Selma Tobudic/Wien  
12:00 - 12:30 Update Pneumocystis jirovecii Johannes Eimer/Linz  
12:30 - 13:30 Mittagspause    
13:30 - 14:00 Echinocandin Resistenztestung und Interpretation für den klinischen Alltag NN  
14:00 - 14:30 Erregerspektrum und Resistenzen nach antifungaler Prophylaxe Felix Lötsch/Wien  
14:30 - 15:00 Antifungal Stewardship Eva Past/Salzburg  
15:00 - 15:30 Diskussion, Zusammenfassung und Verabschiedung    
agneswechslerfordoes
„Antibiotika sind einzigartige Medikamente, die die Heilung vieler ehemals tödlicher Infektionen ermöglicht haben. Sie sind einzigartig, weil ihr Einsatz nicht nur den damit Behandelten, sondern durch Resistenzentwicklung auch andere Menschen betreffen kann. Da in der nächsten Zeit kaum neue Substanzen zu erwarten sind, sehe ich es als ethische Verpflichtung, Aktivitäten zu setzen, um die Wirksamkeit von Antibiotika so lange wie möglich zu erhalten. Dazu soll das ASP-Programm der ÖGACH beitragen.“

Fachärztin für Anästhesie und Intensivmedizin mit langjähriger intensivmedizinischer Tätigkeit. Seit über 20 Jahren Oberärztin in der Rudolfstiftung Wien und als Hygienebeauftragte Ärztin Leiterin des Hygieneteams in Vollzeittätigkeit. 1992 Beginn der Aktivitäten zum adäquaten Antibotikaeinsatz in der Rudolfstiftung, seit 2000 Antibiotikabeauftragte Ärztin. Gründungsmitglied der ABS-Plattform sowie daraus hervorgegangener nationaler und internationaler Projekte. Stellvertretende Leitung des Antimicrobial Stewardship Program der ÖGACH.

Kontakt: agnes.wechsler-foerdoes@wienkav.at
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"Infektionen sind eine der wenigen Erkrankungen des Menschen, die mit geeigneten Medikamenten geheilt werden können, und die PatientInnen nicht dauerhaft chronisch krank sind. Um diesen Zustand auch für uns und unsere Kinder zu erhalten müssen Antiinfektiva gezielt eingesetzt werden und falsche Indikationen, die zur Resistenzentstehung führen können, vermieden werden. Dieses Wissen weiterzugeben ist mir ein grosses persönliches Anliegen.“
Ao. Univ.-Prof. Dr. Florian Thalhammer

Facharzt für Innere Medizin mit Additivfach Infektiologie und Tropenmedizin. Seit mehr als zwanzig Jahren im Bereich klinischer Infektiologie tätig, seit Feber 2013 stellvertretender Leiter der Klinischen Abteilung für Infektionen und Tropenmedizin an der Medizinischen Universität Wien. Er begründete 1997 die infektiologischen Fortbildungsreihen  "Giftiger Dienstag", habilitierte sich 1999 für Innere Medizin. Er ist Verfasser zahlreicher wissenschaftlichen Publikationen, Fortbildungsartikel, sowie Autor der ersten österreichische Antibiotika-APP (www.antibiotika-app.eu).

 

Kontakt: florian.thalhammer@meduniwien.ac.at
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"Das Ziel der ASP-Initiative der ÖGACH ist Wissen um den Einsatz der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten und deren Spielregeln bei der Anwendung zu vermitteln. Zielgruppen orientierte Kursangebote sollen sicherstellen, dass die Verordnungsverantwortlichen auch in Zeiten hochresistenter Erreger, die mit herkömmlichen Mitteln nicht mehr therapierbar sind, adäquat und effektiv intervenieren können. Die tägliche Antibiotika - Visite an den Intensivstationen eines Schwerpunktkrankenhauses macht dies deutlich."
OA Dr. Oskar Janata

Facharzt für Innere Medizin, Additivfach Infektiologie und Tropenmedizin. Oberarzt im Sozialmedizinischen Zentrum Ost – Donauspital, Wien. Hygiene- und Antibiotikabeauftragter Arzt. Verfasser zahlreicher Publikationen in den Bereichen Krankenhaushygiene, Infektionskrankheiten und Antibiotikatherapie. Seit November 2012 leitet er das Antimicrobial Stewardship Program, eine Initiative der ÖGACH.

Kontakt: oskar.janata@wienkav.at
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"Ein besonderes Anliegen ist mir unter anderem der richtige Einsatz sowie der sorgsame Umgang mit Antimykotika, weswegen ich mich besonders dafür einsetze, dass das Wissen auf dem Gebiet der invasiven Pilzinfektionen, ihrer Diagnose und Therapie weiterverbreitet wird. Die ASP Initiative der ÖGACH bietet dafür eine hervorragende Plattform."
Ao. Univ.-Prof. Dr. Birgit Willinger

Fachärztin für Hygiene und Mikrobiologie mit dem Additivfach Infektiologie und Tropenmedizin; Schwerpunkt Medizinische Mykologie. Leiterin des nationalen Referenzzentrums für Hefe – und Schimmelpilze. Autorin und Reviewerin zahlreicher peer-reviewter Publikationen auf dem Gebiet der medizinischen Mykologie.

Kontakt: birgit.willinger@meduniwien.ac.at
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"Resistenzen gegen derzeit verfügbare Antiinfektiva haben ein bedrohliches Ausmaß erreicht. Wir müssen intensiv zusammenarbeiten, um dieser Bedrohung wirksam zu begegnen. Die ASP Initiative der ÖGACH unterstütze ich, weil diese eine multidisziplinäre Aktivität zur Verbesserung des Einsatzes antimikrobieller Substanzen darstellt."
Univ. Prof. Dr. Robert Krause

Facharzt für Innere Medizin mit den Additivfächern Intensivmedizin sowie Infektiologie und Tropenmedizin. Seit 2013 Universitätsprofessor für Infektiologie und Tropenmedizin mit Leitung der Sektion Infektiologie und Tropenmedizin und des Infektiologischen Konsiliardienstes am LKH Universitätsklinikum Graz. Prof. Krause ist Verfasser zahlreicher peer-reviewter Publikationen in den Bereichen Infektionskrankheiten, Antibiotikatherapie und Krankenhaushygiene.

Kontakt: robert.krause@medunigraz.at
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"Über Resistenzen und Antibiotika zu reden ist mir zu wenig. Mein Motto lautet: Es gibt nichts Gutes, ausser man TUT es. Die ASP Initiative der ÖGACH treibe ich voran, weil ich überzeugt bin, dass ein sorgsamer Umgang mit Antibiotika die einzige Möglichkeit ist auch zukünftig Infektionen beim Menschen sicher therapieren zu können.”
Prim. Univ. Prof. Dr. Petra Apfalter

Fachärztin für Hygiene und Mikrobiologie mit dem Additivfach Infektiologie und Tropenmedizin. Institutsvorstand am Krankenhaus der Elisabethinen Linz (www.ihmt.at) und medizinische Leiterin der analyse BioLab (www.analyse.eu). Im Rahmen des nationalen Referenzzentrums für antimikrobielle Resistenz berät sie das Bundesministerium für Gesundheit in allen Aspekten zu AMR-Fragen und koordiniert jährlich die Erstellung des österreichischen Resistenzberichts AURES (www.referenzzentrum.at). Petra Apfalter ist vom BMG ernannter „AMR Focal Point“ und Mitglied des Advisory Forums des ECDC. 

Kontakt: petra.apfalter@analyse.eu
Ulrike Porsche
Mag. pharm. Dr. Ulrike Porsche
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